Kerniges Dinkelbrot aus dem Steintopf

Jetzt bin auch ich soweit. War ja an und für sich schon überfällig. Als Vegetarierin und Bilderbuch Zielgruppe für Superfood Gedöns. Überfällig mein eigenes Brot herzustellen. Ausschlaggebend war dieser Steintopf. Ein anthrazitfarbener Topf mit Deckel. Vergleichbar mit einem Römertopf, nur hübscher und glänzender und sowieso toller. Ich bekam gesagt, ich bräuchte aber ganz unbedingt auch einen Thermomix, wenn ich wirklich gute Ergebnisse erzielen will. Hmmm. Thermomix? Thermomisten? Nein! Außerdem, meine Küche ist zu klein, als dass ich da auch noch dieses Vollwerkdingsbums irgendwo hinstellen könnte.

Ich machte mich also daran dieses kernige Dinkelbrot, aus dem Steintopf, ganz ohne Vollwerkdingsbums Zauberkraft, herzustellen. So oldschool. Mit ollem Mixer und intuitiv gefühlter Hefeaufgehtemperatur. Ein bisschen skeptisch war ich schon. Schließlich, warum kaufen alle ihr Brot, statt es selbst zu Backen? Wenn es einfach wäre, dann würde es ja keiner kaufen und die Bäckereien würden aussterben. Ist bestimmt hölleschwer. Aber Versuch macht klug, oder so.

Ebene 1

Zutaten

  • 600 ml Wasser
  • 40 g Honig
  • 1 Würfel Hefe
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Kokosmehl
  • 3 El Balsamico
  • 2 Tl Salz
  • 50 g Kürbiskerne
  • 100 g Leinsamen
  • 50 g Sonnenblumenkerne

 

Ebene 4

Schritt 1

500 ml Wasser eine knappe Minute in der Mikrowelle erhitzen. Den Hefewürfel in das Wasser bröseln. Agavendicksaft dazugeben. Verrühren.

Ebene 5

Schritt 2

Alle Zutaten zusammenschütten und mit dem Mixer ca. 3 Minuten verrühren. Der Teig ist für einen Hefeteig recht flüssig. So Richtung Rührteig. Macht nichts. Stimmt so. Einfach weitermachen.

Ebene 7

Schritt 3

Den Steintopf fetten. Ich benutze ein Gemisch aus 50 g Kokosöl, 50 g Rapsöl, 50 g Mehl. Teig in den Topf. Deckel auf den Topf.

Schritt 4

60 Minuten bei 210 Grad backen. Nicht vorheizen und den Deckel von Anfang bis Ende auf dem Steintopf lassen.

Ebene 8

Schritt 5

Brot aus dem Backofen nehmen. Kurz abkühlen lassen, auf ein Rost stürzen und weiter auskühlen lassen. Bei geeigneter Temperatur aufschneiden und probieren. Vielleicht mit Quark oder Frischkäse oder aber Schokocreme (es war Kaffeezeit als ich das Brot aus dem Backofen holte und da war mir nach süß ; ) Sehr lecker.

Ebene 9

Fazit

Das nächste Mal versuche ich, den Teig vor dem Backen eine halbe Stunde gehen zu lassen. Einfach so, um zu sehen wie sich das Brot dann verhält und weil man ja Hefe gehen lassen soll, so die Alten und Weisen ; ). Auf jeden Fall wird mich die Bäckerei (hier auf dem Land der Bäckereiwagen ; ) in Zukunft seltener sehen.

 

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